Bericht Rheinpfalz:
Letzter Heimwettkampf in der Landesliga Turnen 2018
Landesliga Turnen, letzter Heimwettkampf, gegen Grünstadt, überhaupt letzter Wettkampf vorerst in der Verbandsgemeindehalle. Der Landrat, Herr Dietmar Seefeldt, übergibt den neuen Sprungboden an die Turnabteilung. Die kleine Tribüne ist voll mit Zuschauern, trotz der ungewohnten Wettkampfzeit um 12:00 mittags am Sonntag. Für die Jungen aus beiden Mannschaften ist es noch fremd, nach dem internationalen Code de Pointage zu turnen.
Paul Studenski aus Grünstadt turnt am Boden, kommt aus dem Rhytmus, stürzt, stürzt nochmals, kein guter Auftakt…. „Joker“ gibt der Moderator David Jäger bekannt. Das heißt, der Trainer darf zwei mal insgesamt die Bewertung aussetzen und einen anderen Turner ans Gerät schicken. Drei Turner für Bad Bergzabern, drei Turner für Grünstadt, am Ende fast Gleichstand, 32,80 Punkte für Grünstadt, 32,35 Punkte für Bad Bergzabern. „Also ein Wettkampf auf Augenhöhe“ freut sich auch der Trainer Hermann Jäger. Seitpferd ist das nächste Gerät: Für Bergzabern beginnt Moritz Stadler. Es ist nicht sein Tag, wenigstens nicht an diesem Gerät. Zwei mal absteigen von diesen verflixten Pauschen, der Rhythmus ist völlig verloren. Wieder „Joker!“, dieses Mal von Bergzabern. Dario Weis von den Kurstädtern turnt, nicht schwieriger als die Anderen, aber wie bei ihm gewohnt, mit einer Eleganz und Haltung, die seinesgleichen sucht. 11,35 Punkte, die höchste Wertung bisher. Trotzdem, auch hier bleiben die Grünstädter mit 0,4 Punkten vorne. Ringe: Kraft und Schwung, und sieben Wertteile müssen erbracht werden. Michel Gumbinger aus Grünstadt zeigt hohe Schwierigkeiten, 3,1 Ausgangsschwierigkeit, mit Handstand, und nur 1,45 Punkte Abzug von den Kampfrichtern Michael Danner und Armin Stöß, Endwertung 11,65 Punkte. Die helfen, dass auch an diesem Gerät Grünstadt mit 0,45 Punkte die Nase vorne hat, bis jetzt 1,3 Punkte Vorsprung. Sprung am Tisch. Michel Gumbinger, der heute einen Glückstag erwischt hat, springt einen Tsukuhara gestreckt, Ausgangswert 3,2 Punkte, nur einen Punkt Abzug für die Haltung, 12,20 Punkte, die höchste Note bisher im Wettkampf. Dazu kommen noch ein Überschlag Salto, noch ein „Tsuki“, eindeutig der Vorsprung von knapp zwei Punkten. Es zeichnet sich langsam ab, dass es kein Heimsieg geben wird. Barren als nächstes Gerät. Von den Schwierigkeiten her sind beide Mannschaften in etwa gleich. Maurus Schneider und Alexander Füller aus Grünstadt patzen aber ein wenig, Dario dagegen erhält von den beiden E-Kampfrichtern (E= executive, Ausführung) kaum Abzüge, und auch der 37jährige Alex Volk steuert 11,15 Punkt zu, Bergzabern erhält die ersten Gerätepunkte, macht 2,4 Punkte gut. Vielleicht wird es doch noch ein knapper Sieg? Reck , das Königsgerät, ist die Achillesferse für beide Vereine. Wenn einer verturnt, haben beide Trainer keinen Joker, d.h keinen adäquaten Ersatzturner. Semjon Geist aus der Kurstadt beginnt, Kippe Handstand, zuviel Schwung, kommt über die Reckstange, kann zwar umgreifen und einen Sturz vermeiden, aber jetzt spielen die Nerven verrückt, nochmals auf die Stange gefallen, Haltungsfehler en masse, die beiden E-Kampfrichter ziehen 4,5 Punkte ab, am Ende noch 7,2 Punkte. Leo Werner aus Grünstadt, macht ein Flugteil, verpasst mit einer Hand, kann aber noch zugreifen, turnt dann sauber durch , 8,95 Punkte. Auch Alexander Volk und Dario Weis können die Gerätpunkte für den Gastgeber nicht retten, es werden 0,7 Punkte für die Gäste. Endstand: 191,95 Punkte für Grünstadt, 190,4 Punkte für Bad Bergzabern. Zufriedenheit bei den Trainern?, Ja, 1,45 Punkte Abstand am Ende ist nicht viel, aber ein Unentschieden beim Turnen gibt es selten, die Gäste waren eben einen Tick besser.
Bericht Südpfalzkurier:
Wettkampf verloren und doch zufrieden…
Landesliga Turnen, letzter Heimwettkampf, gegen Grünstadt,
überhaupt letzter Wettkampf vorerst in der Verbandsgemeindehalle. Der Landrat,
Herr Dietmar Seefeldt, übergibt mit Herrn Albrecht von der Sparkasse den neuen
Sprungboden an die Turnabteilung. Auch der Stadtbürgermeister, Herr Dr. Ludwig,
ist gekommen, überhaupt, die kleine Tribüne ist voll mit Zuschauern, trotz der
ungewohnten Wettkampfzeit um 12:00 mittags am Sonntag. Für die Jungen aus
beiden Mannschaften ist es noch fremd, nach dem internationalen Code de
Pointage zu turnen. Die Herzlichkeit, die seit langem zwischen den beiden
Vereinen besteht, ist deutlich zu spüren, da zittern die einen mit den Anderen,
feuern an, hoffen, dass die Übungen gelingen. Paul Studenski aus Grünstadt
turnt am Boden, kommt aus dem Rhytmus, stürzt, stürzt nochmals, kein guter
Auftakt…. „Joker“ gibt der Moderator David Jäger bekannt. Das heißt, der
Trainer darf zwei mal insgesamt die
Bewertung aussetzen und einen anderen Turner ans Gerät schicken. Drei Turner
für Bad Bergzabern, drei Turner für Grünstadt, am Ende fast Gleichstand, 32,80
Punkte für Grünstadt, 32,35 Punkte für Bad Bergzabern. Also ein Wettkampf auf
Augenhöhe, freut sich auch der Trainer Hermann Jäger. Seitpferd ist das nächste
Gerät: Für Bergzabern beginnt Moritz Stadler. Es ist nicht sein Tag, wenigstens
nicht an diesem Gerät. Zwei mal absteigen von diesen verflixten Pauschen, der
Rhythmus ist völlig verloren. Wieder „Joker!“, dieses Mal von Bergzabern. Dario
Weis von den Kurstädtern turnt, nicht schwieriger als die Anderen, aber wie bei
ihm gewohnt, mit einer Eleganz und Haltung, die seinesgleichen sucht. 11,35
Punkte, die höchste Wertung bisher. Trotzdem, auch hier bleiben die Grünstädter
mit 0,4 Punkten vorne. Ringe: Kraft und Schwung, und sieben Wertteile müssen
erbracht werden. Michel Gumbinger aus Grünstadt zeigt hohe Schwierigkeiten, 3,1
Ausgangsschwierigkeit, mit Handstand, und nur 1,45 Punkte Abzug von den
Kampfrichtern Michael Danner und Armin Stöß, Endwertung 11,65 Punkte. Die
helfen, dass auch an diesem Gerät Grünstadt mit 0,45 Punkte die Nase vorne hat,
bis jetzt 1,3 Punkte Vorsprung. Sprung am Tisch. Michel Gumbinger, der heute
einen Glückstag erwischt hat, springt einen Tsukuhara gestreckt, Ausgangswert
3,2 Punkte, nur einen Punkt Abzug für die Haltung, 12,20 Punkte, die höchste
Note bisher im Wettkampf. Dazu kommen noch ein Überschlag Salto, noch ein
„Tsuki“, eindeutig der Vorsprung von knapp zwei Punkten. Es zeichnet sich
langsam ab, dass es kein Heimsieg geben wird. Barren als nächstes Gerät. Von
den Schwierigkeiten her sind beide Mannschaften in etwa gleich. Maurus
Schneider und Alexander Füller aus Grünstadt patzen aber ein wenig, Dario
dagegen erhält von den beiden E-Kampfrichtern (E= executive, Ausführung) kaum
Abzüge, und auch der 37jährige Alex Volk steuert 11,15 Punkt zu, Bergzabern
erhält die ersten Gerätepunkte, macht 2,4 Punkte gut. Vielleicht wird es doch
noch ein knapper Sieg? Reck , das Königsgerät, ist die Achillesferse für beide
Vereine. Wenn einer verturnt, haben beide Trainer keinen Joker, d.h keinen
adäquaten Ersatzturner. Semjon Geist aus der Kurstadt beginnt, Kippe Handstand,
zuviel Schwung, kommt über die Reckstange, kann zwar umgreifen und einen Sturz
vermeiden, aber jetzt spielen die Nerven verrückt, nochmals auf die Stange
gefallen, Haltungsfehler en masse, die beiden E-Kampfrichter ziehen 4,5 Punkte
ab, am Ende noch 7,2 Punkte. Leo Werner aus Grünstadt, macht ein Flugteil,
verpasst mit einer Hand, kann aber noch zugreifen, turnt dann sauber durch ,
8,95 Punkte. Auch Alexander Volk und Dario Weis können die Gerätpunkte für den
Gastgeber nicht retten, es werden 0,7 Punkte für die Gäste. Endstand: 191,95
Punkte für Grünstadt, 190,4 Punkte für Bad Bergzabern. Zufriedenheit bei den
Trainern?, Ja, 1,45 Punkte Abstand am Ende ist nicht viel, aber ein
Unentschieden beim Turnen gibt es selten. Die Gäste waren einen Tick besser,
aber keinen Penalty-Punkt abgegeben. Gemeinsames Abschlussessen, demnächst
sieht man sich sowohl beim Training als auch im Wettkampf wieder. Für die
Gastgeber geht es nächsten Sonntag in Gau-Odernheim mit den
Rheinland-Pfalz-Meisterschaften weiter, und dann erst mal sehen im kommenden
Jahr, wenn die Halle geschlossen ist, wo man wie trainiert, und sicher ist
manche Trainingseinheit in Grünstadt dabei.
