

Jugend trainiert für Olympia-Gerätturnen-Regionalentscheid.
Der Wettkampf IV für die
Jüngsten (Jahrgang 2006-2009) hat sich seit Jahren gewandelt. Nicht nur das
Turnen wird gefordert, auch
Synchronturnen in der Gruppe als auch Sonderprüfungen im Stangenklettern, Standweitsprung
und Staffellauf stehen auf dem Programm.
Die Jungenmannschaft der weiterführenden Schulen hatten sich im vergangenen
Jahr im Landesentscheid ganz knapp dem Leininger-Gymnasium Grünstadt beugen
müssen, die dann nach Berlin zum Bundesentscheid fuhren. Auch in diesem Jahr spitzte
sich der Zweikampf zwischen Grünstadt und Bad Bergzabern zu. In den beiden Gerätebahnen waren die
Kurstädter vorn, wenn auch nur ganz knapp. Emily und Leni Wagner, die die
Jungenmannschaft verstärkten, dominierten am Balken, während Maro Deisner,
Nikita Gebel und Oskar Dietz am Barren und Reck hohe Punktezahlen beisteuerten.
In der Gerätebahn C, beim Synchronturnen, begann das Missgeschick für Bad
Bergzabern: während die beiden Mädchen die Maximalpunktzahl von 6 erreichten, schlich
sich beim Jungenpaar ein kleiner Fehler ein, ein Punkt Verlust! Auch bei den
synchronen Rollen und an der Bank nur
Gleichstand, am Ende geht die Synchronbahn an Grünstadt. Sonderprüfung:
Weitsprung und Stangenklettern kann Grünstadt für sich buchen, kommt noch die
Staffel. Schrecksekunde! Ein Junge aus Bergzabern verliert den Stab, muss ihn
aufheben, 2-3 Sekunden Zeitverlust, Platz fünf. Damit sind die Grünstädter am
Ende zwei Wertungspunkte vor Bergzabern und auf dem ersten Platz. Jetzt liegt
die Hoffnung natürlich auf der zweiten Chance beim Landesentscheid am 14.März,
ebenfalls wieder in Edenkoben, und der Möglichkeit, bei einem Sieg doch die
Fahrkarte nach Berlin zum Bundesentscheid zu lösen. Im Schatten diese
Wettkampfes stand ein bißchen der Wettkampf der Grundschulen. Hier hatte die
Böhämmer-Grundschule eine Mädchen-Crew gemeldet: Zlata und Elizaveta
Vostretsov, Sophia Gutjahr, Rihanna Schwalbach und Lisa Tworuschka hatten die
Konkurrenz besonders gegen die Grundschule Haßloch und Monsheim. Sehr stark
waren die Mädchen aus der Kurstadt an der zweiten Gerätebahn, auch an der
Sonderprüfung, aber beim Synchronturnen erreichten sie nur Platz 4, und damit
am Ende ein Wertungspunkt weniger als die Schillerschule aus Haßloch. Auch sie
haben beim Landesentscheid die Chance, eine Überraschung zu erbringen. Denn die
Schillerschule Haßloch ist Abonnements-Siegerin seit mehreren Jahren. Am
Nachmittag waren über zwanzig Mädchenmannschaften der weiterführenden Schulen
dabei, den Sieger zu ermitteln. Die Betreuerin Florence Meyer hatte sich mit
Lilliana Abele, Zoe Ramsperger, Katharina Masur, Sarah Krauter und Mina
Sommer auf diesen Wettbewerb
vorbereitet. Aber bei den Mädchen ist die Konkurrenz ungeheuer stark. Die
Kampfrichter haben es unglaublich schwer, die Unterschiede zwischen den
Mannschaften sind fast nicht meßbar, und trotzdem sind drei Mannschaften
deutlich vorne. Das Hans-Purrmann-Gymnasium Speyer, Titelverteidiger, das
Hannah-Arendt-Gymnasium Haßloch und das Wilhelm-von-Humboldt-Gymnasium
Ludwigshafen sind die Favoriten, und wurden auch ihrer Rolle gerecht. Da hatten
die Kurstädter aus Bad Bergzabern keine Chance. Die zuerst genannten turnen
alle in Leistungszentren oder in Spitzenvereinen. Die Mädchen vom
Alfred-Grosser-Schulzentrum schlugen sich tapfer und belegten zum Schluss den
dreizehnten Rang. Das reichte nicht zur Qualifikation für das Landesfinale,
aber Spass hat es gemacht. Und nicht zu vergessen, die Ersatzleute, die bereit
standen, falls jemand ausfallen würde.