
..........Ferien-Ferien-Ferien-Ferien-Ferien-Ferien-Ferien-Ferien.......
Sommerferien, Kein Wettkampf, Abschied von der Turnhalle....
Jein!!!!!!!
Die Verbandsgemeindehalle ist für 3 Wochen zu: Reinigung! Also Umzug in die Gymnasiumhalle.
Naja, jetzt ist wieder Wettkampfpause, und damit Zeit für Neues.
Wann geht es Weiter? Für die Bundesligahelden (Oliver-David-Oskar-Dario ) im September. Liga-Ausscheidung - Wettkampf Liga.
Für die Anderen? Erst Ende Oktober beginnt es wieder. Dann aber Schlag auf Schlag:
Gau-Pfalz-Mannschaftsmeisterschaften (in BZA), Rhld-Pfalz (Quali!!), Schellenberger-Cup, nahezu alle 8 Tage. Da bleibt eigentlich nur, jetzt die sogenannte Pause zur Fortbildung nutzen, trotz der Feriengefühle, trotz der Hitze.
"Vor den Erfolg haben die Götter den Schweiß gesetzt".. Wer hat dies gesagt?
Trotzdem wünschen wir allen eine schöne, verletzungsfreie Trainingszeit.
Der ultmative Höhepunkt.
Es ist der Höhepunkt des ersten Halbjahres 2026, vielleicht
sogar der ultimative Höhepunkt bisher. Der TV BZA war wohl der erste Verein im
Pfälzer Turnerbund, der zum Deutschland-Cup gefahren ist. D-Cup? Man kann ruhig
sagen, die Deutschen Meisterschaften in
der erleichterten Kür, eben der kleine Bruder der Spitzenturner. Inzwischen
haben auch andere Vereine entdeckt, wie interessant dieser Wettkampf ist. Aber
es steht ja noch die Qualifikation davor. Und der TV konnt in diesem Jahr mit
vier Jungs nach Waging am See fahren. Nicht gerade um die Ecke, aber die
Entfernung sollte nicht im Wege stehen, um sich mit Qualifikanten aus der
ganzen Republik zu „duellieren“. Im ersten Durchgang waren Oliver Gerhardt,
Phil Walter und Anton Beck zu Gange. Sicher, für Phil ist es die Möglichkeit,
zu lernen. Den Ehrgeiz anzustacheln, mit weiteren Schwierigkeiten das eigene
Niveau zu erhöhen. Sowohl Anton als auch Phil sind gute, sichere Turner,
gleichermassen an allen sechs Geräten. Und das Ergebnis entspricht ihrer Leistung:
Phil landet noch in der ersten Hälfte, auf dem 12. Rang. Was möchte man mehr? Die
Ausgangswerte von Boden mit 3,6 und Reck mit 1,5 zeigen, an den Geräten ist
noch genügend Luft nach oben. Bei Anton, bei der jüngeren Wettkampfklasse,
sieht es schon anderst aus. Alle Ausgangswerte
über 2 außer Reck und Sprung, kein Absteiger, Haltungsnoten zwischen 8,5
und 9 Punkten. Am Reck und am Sprung jeweils 1 Punkt höher, und er hätte ganz
vorne mitgeredet. So landete er auf dem undankbaren vierten Platz, aber Vierter
in dieser Alttersklasse bundesweit? Ja, super! Und schon ganz oben angeklopft.
Ich denke, der Ehrgeiz für „höhere Weihen“ ist geweckt. Bei Oliver sieht das
noch anderst aus. Ausgang am Boden mit 4,7, Reck mit 3,8, da kam es auf den
E-Wert an. Da sollte nichts unter 8,5 sein. Und dann…. Am letzten Gerät, dem
verflixten Seitpferd , 2 x absteigen, die niederste Wertung der ersten 10
Turner. Verd….. aber der Computer rechnet genau, und erzählt, dass es mit 0,15
Punkten zum ersten Platz reicht. Die ersten sechs waren wohl eine Klasse für
sich. Und Oliver hätte auch die 70 Punkte-Marke geknackt ohne das
Seitpferd-Mißgeschick.
Am Nachmittag war die Aktivenklasse gefragt, mit Oskar Dietz.
Der war topfit. Sein Konkurrent und Freund Jan Sitter aus Landau leider verletzt.
Hätte er eine Chance gehabt gegen Oskar? An diesem Tag kaum. Boden:
Ausgangswerte zwischen 4,8 und höher, Oskar mit dem höchsten mit 6,2. Und gut
durchgeturnt. An Schwierigkeiten mangelt es bei Oskar nicht, die niederste am
Seitpferd mit 3,5 und Sprung mit 3,6, aber am Reck mit 5,3. Keiner turnte
schwieriger. Am Barren beim Doppelsaltoabgang gestürzt, Trotzdem, der erste
Rang war zu Recht verdient. Obwohl sein Konkurrent aus Hessen mit 0,7 Punkten
Abstand ihm dicht auf den Fersen war. Die beiden waren die Einzigen, die über
75 Punkten blieben. So setzte auch Oskar seine Duftmarke im D-Cup, wie bisher
David Jäger(5x) und Dario Weis. Und was
das Sensationelle ist, zwei der vier Wettkampfklassen gehen an den gleichen
Verein, was bisher wohl noch nie der Fall war. Dass noch ein weiterer Sieg nach
Grünstadt ging, war für den Pfälzer Turnerbund das Sahnehäubchen. Und ist kaum
noch zu toppen. Auch im Deutschen
Turnerbund wird man auf den TV Bad Bergzabern langsam aufmerksam, weshalb er
jetzt eine Anfrage erhielt für die Ausrichtung eines nationalen Wettkampfes
(Pokalfinale der Landesturnverbände). Aber das ist noch ein weiter Weg, vor allem
ein sehr steiniger Weg, aber natürlich ein Ziel. Das erfolgreiche Trainerteam
in BZA darf stolz auf seine bisherige Arbeit schauen. Und wir? Wir gratulieren, Hurra!
Ergebnislisten : 12-13.Jahre 14-15-Jahre 16-17 Jahre 18-29 Jahre
Das halbe Dutzend ist voll: Rheinland-Pfalz-Meisterschaft.
Im Rahmen des Landesturnfestes 2026 in Worms vom 5.-7. Juni waren die Turner des TV BZA mit 14 Jungs an den Wettkämpfen beteiligt. Sechs mal einen ersten Rang, fünf mal einen zweiten, einmal einen dritten und zwei mal einen vierten Rang war die stolze Bilanz der Kurstädter. Wohl kein anderer Verein konnte eine derartige Erfolgsbilanz vorweisen.
Die Kürturner am vormittag waren ein bißchen im Pech: Sturz um Sturz, es war wie verhext bei den Rheinland-Pfalz-Meisterschaften der Turner. Der Veranstalter hatte bei den Geräten statt der üblichen Sprungbodenfläche eine Airtrackfläche aufgebaut – in der Wirkung wirft sie mehr, also ungewohnt. Natürlich für alle, aber je schwieriger die Übungsteile, desto unberechenbarer wird es: Doppelsalto oder Salto mit Längsdrehungen werden zu ungewohnten Bewegungen… es war also nicht verwunderlich, dass die Sturzgefahr am Boden besonders hoch war, aber natürlich für alle. Und bei Oskar Dietz und Oliver Gerhardt, im allgemeinen Muster an Beständigkeit und Sicherheit, ging es weiter. Oliver musste am Seitpferd zwei mal absteigen, bei Doppelsalto-Abgang an den Ringen: Sturz. Und jedes Mal ein Punkt Abzug, also insgesamt über vier Punkte, die er abgab. Sein Konkurrent und Freund Lukas Mendel aus Hatzenbühl nutzte dies und zog mit 66,8 Punkten an Oliver vorbei, der auf 64,95 Punkte kam. Seit jahren ist Oliver in RLP auf dem vordersten Rang, in diesem Jahr halt „nur“ auf dem zweiten Platz. Ähnlich war es bei Oskar Dietz und Jan Sitter aus Landau. Oskar musste drei Punkte durch Sturz abgeben, am Ende war er zwei Punkte hinter Jan. Ohne Stürze wären die ersten Plätze –wie schon oft- mit nach Hause genommen worden. Am komenden Wochenende werden die vier beim Deutschland-Cup sich sicher wieder treffen, mal sehen, wie es dann aussieht. Im erleichterten Kürprogramm der 13-Jährigen sah dies anderst aus. Anton Beck ist seit zwei Jahren ganz vorne, sein Vereinskamerad Maximilian Hardardt meist hinter ihm. Hier sind die Beiden eine Klasse für sich, Seitpferd, Barren und Reck sind bei Maximilian die schwächeren Geräte, hier verliert er meist die nötigen Punkte. Allerdings turnt Anton derart sicher, dass für Maximilian ein Vorbeikommen schwierig wird. Phil Eliah Walter turnte erstmals das Programm des Deutschen TurnerBundes in der Kasse der 13-14-Jährigen, und holte sich hier Erfahrung. Die Treppenplätze muste er komplett an Grünstadt abtreten, aber mit dem vierten Rang und vor allem, in dem ungewohnten Terrain zu bestehen, war er zufrieden.
Im Pflichtbereich war der Erfolg noch besser: In jeder Wettkampfklasse, in der ein Kurstädter dabei war, ging der Top-Platz an Bergzabern. Dies begann bei den Jüngsten: Oskar Zoller hatte in diesem Jahr immer die Nase vorn, im Gau, in der Pfalz, und jetzt in Rheinland-Pfalz. Der Trainer kann nur sagen: weiter so… Bei den 9-Jährigen wechseln Lev Vostretsov und Elias Naß oft die Plätze bzw. die Platzierungen. Dieses Mal war es wieder Lev, der ganz vorne landete, Elias landete auf dem 3.Platz . Weiter bei den 10-Jährigen: erstmals hatte Emil Grimm die Nase vorne, Moritz Gauly knapp dahinter. Aber sicher wird Moritz bei nächster Gelegenheit alles daran setzen, wieder vor seinem Vereinskameraden zu landen. Eine Klasse für sich ist inzwischen auch Christopher Gerhardt, der „kleine“ Bruder von Oliver. Und in diesem Jahr hat er diesen sogar , was die Platzierung betrifft, hinter sich gelassen. Philipp Leonhart belegte in diesem Wettkampf den undankbaren vierten Rang. Reck war mit 12,80 Punkten einfach um einen Punkt zu schwach bei ihm. Glück hatten beide trotzdem, ihre Konkurrenten waren jeweils nur 0,1 Punkte hinter ihnen. Kai Müller und Milo Bähr turnten den Wahlwettkampf, der nur bei Turnfesten angeboten wird. Drei Disziplinen müssen geleistet werden, wobei auch Leichtathletik oder Mini-Trampolinspringen gewählt werden können. Die Beiden wählten allerdings drei Geräte, und dies war die richtige Entscheidung. Sie belegten den ersten Rang (Kai Müller mit 31,35 Punkten) vor Milo Bähr, 31,10 Punkte.
Sechs mal den Rheinland-Pfalz-Meister gestellt, fünf mal einen zweiten, einen dritten und zwei mal den vierten Rang für den TV Bad Bergzabern gesamt. Wenn die Trainer damit nicht zufrieden wären, könnte man ihnen nicht mehr helfen. Zumal aus dem Pfälzer Turnerbund nur noch Landau mithalten konnte. Nach dem Deutschland-Cup am 14.Juni in Waging bei München, wobei sicher Ambitionen auf die vordersten Ränge bestehen, ist erst einmal Pause, Sommerferien. Und danach? Die Mannschaftswettkämpfe sind ein ehrgeiziges Ziel nach den überragenden Erfolgen bisher.
Ergebnisse Finalkämpfe - Wahlwettkampf
Sieben auf einen Streich: Rhein-Main-Donau-Cup.
Der höchste Schulturnwettkampf im Süden Deutschlands ist der Wettbewerb zwischen Bayern, Baden-Wttbg und Rheinl.Pf.: eben der RMDC. In diesem Jahr in Mainz. 7x war das Alfred-Grosser-Schulzentrum im Turnen schon Sieger: 2004-2012-2017-2018-2019-2025-und 2026. Und noch nie war eine Schule in beiden Wettkampfklassen Landessieger und bei RMDC. Im WK II schickten Trainer H. Jäger und Sportlehrerin Frau Schik 5 Jungen:siehe Bild. Im Normalfall muss der Sieger etwa 95% der Max-Punkte erreichen, um zu gewinnen. Annähernd schaffte dies Markdorf mit 94%, Hösbach kam auf 91% und BZA auf 85%, mussten also den anderen Bundesländern den Vortritt lassen. Anderst war es im WK III, bei dem auch die stärkeren Turner aus der Kurstadt waren:siehe Bild. Sie turnten nahezu fehlerfrei und kamen auf einen Schnitt von 96%, gefolgt von dem Vertreter aus Weil(Baden-Wttbg), der es auf 93% schaffte, also 185 Pte gegen 180 Pte. Bayreuth erreichte 161 Pte.
Sicher ist dieser Wettkampf ein schöner Blick über den Tellerrand hinaus, deshalb sind Turner und Betreuer/Trainer gerne bereit, den Sonntag zu opfern für Hinfahrt und Abendveranstaltung, am Montag ist dann der Wettkampf. In diesem Jahr war alles etwas anderst. Aus Kostengründen mussten die Pfalz-TN mit dem Zug fahren. In Mainz angekommen, in der Juhe Mainz, kein Platz. Also, alle Pfälzer mit ÖPNV in die Juhe nach Wiesbaden. Sonntags, ÖPNV, fremde Stadt? Kann man sich vorstellen, kein Vergnügen! Ankunft Juhe Wiesbaden, fertigmachen, zurück nach Mainz ins Otto-Schott-Gymnasium, Abendessen, danach Abendveranstaltung. Wieder zurück nach Wi, Juhe suchen, ins Bett fallen, der Rest ist Schlafen. Montag morgen, 6:15 aufstehen, packen – man kommt nicht mehr zurück- ÖPNV suchen- natürlich kommt man zu spät , nur noch 20 Minuten Einturnen – Wettkampf. Mitttagessen?- Mensa ist voll, erst Siegerehrung, dann Essen, Bahnhof- Rückfahrt. Gut, die Eltern haben etwas zu Essen mitgebracht, denn abends in BZA gibt es noch eine Stunde Training. Hat die ADD gespart? Vielleicht, aber zu Lasten der Teilnehmer, von Belohnung für den gewonnenen Landessieg leider nur wenig zu spüren. Wäre es nicht die Freude am Sport, man könnte der Versuchung erliegen, auf RMDC zu verzichten. So möchte man 2027 wieder dabei sein, dann in Kehlheim. Dort war man schon einmal 2012. Damals gewonnen, vielleicht auch im nächsten Jahr?
Gaumeisterschaften 2026 in Bad Bergzabern: Hat sich die Mühe gelohnt?
Es ist sicher viel Arbeit, vorher, während dem Wettkampf und auch danach. Nicht gemeint ist das Training vor dem Wettkampf, sondern die Organisation: Auf und Abbau, Bewirtung, Fragen nach Sponsoring, Beschallung der Halle vorbereiten, wer ist als Betreuer oder Kampfrichter tätig? Und danach, Berichte schreiben (Klappern gehört zum Handwerk!)… Es fällt noch vieles Ungesagtes an. Es ist verständlich, weshalb sich nicht gerade viele Vereine um eine Ausrichtung reißen. Allerdings ist auch hier Bad Bergzabern eine Ausnahme, allein im männlichen Turnbereich sind in diesem Jahr 3 Wettkampfausrichtungen festgelegt.
Am Samstag, 9.5. war es soweit: um 9:00 vormittags durften Anton Jordan und Jonathan Preuß zum ersten Mal an die Wettkampfgeräte: bei den Bestenkämpfen sind dies nur vier. Vater Christian Jordan betreut, Onkel Alexander sitzt am Kampfrichtertisch, also Entspannung. Außerdem hat man ja trainiert, und gut trainiert. Dies zeigt sich im Wettkampf. Jonathan steht am Ende ganz oben auf dem Treppchen, Anton auf der zweiten Stufe, und beide sind stolz auf ihre Medaille.
2.Durchgang: Pflichtturnen. Weshalb turnt man Pflicht, wer turnt Kür? Kür ist die größere Herausforderung, selbst Übungen mit Pflichtelementen zusammenstellen, individuell, also steigt man eher mit den Pflichtübungen ein, obwohl es auch hier eine Auswahl mit Schwierigkeiten gibt. Und wenn zu wenig Trainer da sind, um den Turner individuell zu betreuen, wählt man lieber die Pflicht. Der TV hat in drei Altersklassen Jungs gemeldet, insgesamt sind es 5 Altersklassen. Bei den 9-Jährigen haben Elias Naß und Lev Vostretsov ihre Ergebnisse aus den Pfalz-Meisterschaften gewechselt, dieses Mal ist Elias ganz oben und Lev auf dem zweiten Platz. Hannes Mandery und Ben Mercsantis turnen ebenfalls ihren ersten Wettkampf und sammeln Erfahrung, aber der 11.und der 14. Rang sind ein excellenter Einstieg. Moritz Gauly und Emil Grimm haben ihre Erst- und Zweitplatzierung von den Pfalz-Meisterschaften ebenso mitgenommen wie auch die 12-und 13 Jährigen Christopher Gerhardt und Philipp Leonhart. Emils Mutter Nina, Sportlehrerin, ist ebenfalls den ganzen Tag am Kampfrichtertisch. 3 mal den ersten und zweiten Rang, es ist einfach, die Klasse der Bergzaberner zu erkennen. Die übrigen 2 Wettkampfgruppen gingen nach Landau und Schifferstadt. Einen besonderen Wettkampf turnte der kleine Oskar Zoller, einen Pflichtwettkampf gemäß dem Programm des DTB. Er ist schon Pfalzmeister, jetzt ist er auch noch Gaumeister. Mal sehen, ob es auch zum Rheinland-Pfalzmeister reicht.
Bei den Kürturnern hatte die Kurstadt die meisten Turner gesetzt, allerdings fehlte Oskar Dietz. Jan Sitter aus Landau nahm die Chance wahr und belegte in der Aktivenklasse den vordersten Platz. Cedric Mewis, Oliver Gerhardt und Anton Beck belegten in ihrer Altersklasse jeweils den ersten Platz. Sie sind längst in der Turngemeinde keine Unbekannten mehr, Oliver dürfte in Rheinland-Pfalz kaum einen ebenbürtigen Konkurrenten finden. Kai Müller und Milo Bähr müssen hier noch etwas zulegen, dass sie den Anschluss nach vorne nicht verlieren. Der 5.und 5. Rang lässt aber viel nach vorne offen. Wer fehlt noch bei den Turnern? Bruno Beck, Thomas Quint und David Jäger nahmen die Chance wahr , in einem „neuen“ Wettkampf nur Einzelgeräte zu turnen, ûnd belegten dort vordere bzw. mittlere Plätze.
Der einzige Bereich, in dem die Kurstädter keine Teilnehmer bisher stellen, sind die Senioren. David Jäger und Dario Weis werden bei den Deutschen Meisterschaften wahrscheinlich mitmischen, David hatte ja im vergangenen Jahr sofort den zweiten Platz belegt. Ansonsten haben die Meisterschaften gezeigt, im Pfälzer Turnerbund und natürlich im Gau hat der TV Bad Bergzabern derzeit die Nase ganz vorne. Man kann feststellen, in jedem Wettkampf, in dem ein Kurstädter dabei war, war der erste Platz belegt. Natürlich muss man jetzt wieder über den Tellerrand hinausblicken, Deutschland-Cup, deutsche Seniorenmeisterschaften, Bundesliga, Nachwuchsbundesliga, alles Ziele, die herausfordern, aber auch fördern und Erfahrung bringen. Bad Bergzabern hat den Weg schon seit Jahren beschritten, vielleicht ist dies mit eine Ursache für den Erfolg. Und natürlich macht es auch Spass, wenn man auf eine solche Vielzahl an Helfern und Übungsleitern zurückgreifen kann.
Mehr geht kaum noch…
Was ist das für ein Gefühl für die Konkurrenz?Wenn ein
Turner vom TV Bad Bergzabern im Wettkampf mitturnt, landet dieser fast immer
auf dem ersten Platz. Und mehrfach geht auch der zweite oder dritte Rang in die
Kurstadt. So geschehen bei den Pfalzmeisterschaften 2026 in
Grünstadt. Die Wettkämpfe gemäß dem
Programm des Deutschen Turnerbundes sind eigentlich immer die Domäne von
Grünstadt und Oppau. Nicht so dieses Mal bei den Jüngsten, den 7-Jährigen. Oskar Zoller vom TV BZA ließ seine 17
Mitstreiter hinter sich, mit 49,85 Punkten zwar knapp, aber ein Meistertitel im
ersten Pfalzentscheid seines Lebens. Weiter zum Nachwuchs, der im
Pflichtbereich seine sechs Geräte absolvierte. 9 Jahre und jünger: Lev Vostretsov ist schon bald so
erfolgreich wie seine älteren Schwestern. Mit 15,30 Punkten im Sprung hatte er
nicht nur die höchste Wertung in seiner Wettkampfklasse, auch den Meistertitel
nahm er mit nach Hause. Da konnte sein Vereinskamerad Elias Naß nicht ganz mithalten, aber mit dem 3.Rang hielt er Landau
, Grünstadt, Oppau, Hatzenbühl u.a. im Schach. Und ist nebenbei noch für die
Rheinland-Pfalz-Meisterschaften in Worms qualifiziert. Siegerehrung bei den 10
und 11 Jährigen: Schon wieder steht Bad Bergzabern ganz oben auf dem Podest: Moritz Gauly. Im Wettkampf mit den
meisten Teilnehmern (30 Jungs) kam sein größter Konkurrent ebenfalls aus der
Kurstadt: Emil Grimm, der mit dem
zweiten Rang die Vizemeisterschaft errang. So könnte es weitergehen, dachte
sein Trainer. Siegerehrung bei den 12 und 13 Jährigen: ein Stöhnen bei den
zahlreichen Zuschauern: Der erste und zweite Rang geht wieder in die Kurstadt. Christopher Gerhardt ganz oben auf dem
Treppchen, Philipp Leonhart mit nur
0,35 Punkten dahinter. Wer war wohl stolzer angesichts dieser Erfolge? Sein
Cheftrainer Hermann Jäger oder Thomas Quint, der diese Gruppe mit Tim
Fuchsjäger trainiert. Alle haben viel zu diesem phänomenalen Ergebnis
beigetragen.
Kommen wir zu den Kürturnern. Meist wechseln die Jungs mit
ca. 15 Jahren in den Kürbereich, da sie dann auch zusätzliche Übungsteile
einbauen und die Schwierigkeitsnote selbst mitgestalten können. David Jäger, mit nunmehr 31 Jahren bei
den Senioren, war in seiner Altersklasse
ohne Konkurrenz, was seiner Leistung keinen Abbruch tat. Die
Seniorengruppe ist im Speyerturngau sehr stark vertreten, schlüsselt sich aber
im 5-Jahresintervall auf, sodass mehrere
Wettkampfklassen zustandekommen. Interessanterweise kommen die Teilnehmer aus
Speyer und Hatzenbühl. Hier ist natürlich der 66-jährige Gerhard Metz bekannt, der 2024 beim World-Challenge in den USA
einen 1. und einen 2. Platz belegte. Bei
den Jugendlichen sind auch die Cracks aus Bad Bergzabern dabei. 12-und 13
Jahre: Anton Beck wird zunehmend
stärker und konnte hier den Meistertitel erringen. Sein Vereinskamerad Maximilian Hardardt hatte an den Ringen
einen Durchhänger, 9,10 Punkte waren einfach zu wenig. Der vierte Platz geht in
Ordnung, aber es reicht nicht zur Qualifikation für die RLP-Meisterschaften
(nur die ersten Drei kommen weiter), es sei denn, er kann „nachrutschen“. In
der nächsten Altersklasse war Oliver Gerhardt
dabei, der auch in der Nachwuchsbundesliga für die TSG Grünstadt startet. Mit
knapp 3 Punkten Vorsprung ließ er Lukas
Mendel aus Hatzenbühl hinter sich, ebenso wie den Dritten und Vierten aus
Grünstadt. Alle vier kennen sich gut, bilden sie doch die Team-Grundlage für
die Nachwuchsbundesliga Süd bei Grünstadt.Phil
Walter, Milo Bähr und Kai Müller belegten in diesem Wettkampf die Plätze
8,10 und 11. Wie eng die Konkurrenz beieinander lag in diesem Wettkampf kann
man erkennen, dass der 8. und der 11. Rang nur 1,3 Punkte trennten. 57,80
Punkte reichten Cedric Mewis, um bei
den 16-und17 Jährigen den vierten Platz zu belegen. 6,7 Punkte am Reck, zu
wenig, denn nur 0,1 Punkte mehr hätten zum dritten Rang und zur begehrten
Qualifikation gereicht. Fehlt noch der Senkrechtstarter Oskar Dietz, ebenfalls in der Bundesliga dabei. Wenn er an die Geräte
geht, besteht sein Ehrgaiz natürlich darin, ganz vorne zu sein. So war es auch
bei den Pfalzmeisterschaften. Wenn man einmal die Wettkampfklassen mit nur
einem Teilnehmer außen vor lässt, gibt es ein eindeutiges Bild: TV Bad
Bergzabern 7x ganz vorne, Grünstadt 3x, Oppau und Landau je 1x. Im nachhinein
war es sicher von Vorteil, dass Hermann Jäger Vereinsmeisterschaften vor kurzem
durchgeführt hatte. Im Pfälzer Turnerbund
im männlichen Bereich ist der TV Bad Bergzabern ganz vorne, ein Erfolg
für Hermann Jäger und sein gesamtes Trainerteam. 12 Turner haben sich für die
Rheinland-Pfalz-Meisterschaften in Worms qualifiziert, da könnte man schon
einen kleinen Bus mieten. Nicht vergessen, zum Team gehören natürlich auch die
Kampfrichter (Nina Grimm, Marianne Fuchsjäger, Alexander Jordan) und die
Eltern, die ihre Kinder 3x/Woche in die Halle bringen, helfen bei Auf-und Abbau
und bei der Bewirtung tätig sind wie bei den kommenden Gaumeisterschaften in
Bad Bergzabern Anfang Mai.
Vereinsmeisterschaften TV Bad Bergzabern im Gerätturnen männlich.
Es war nicht nur eine excellente Idee, diese
Vereinsmeisterschaften wurden zu einem tollen Erfolg. Nicht nur für die ca 20
Turner und Trainer, Übungsleiter und Helfer, die sichtlich Spass bei diesem
Wettkampf hatten, auch für die Zuschauer, die den oberen Rang der Tribüne
komplett füllten. Nina Grimm, Hermann Jäger, David Jäger sowie ein externer Kampfrichter warteten am Wertungstisch, und pünktlich um
16:00 konnte der Wettkampf beginnen. Für die Jüngsten war es das erste Mal,
entsprechend groß war die Aufregung und das Lampenfieber. Die heimische Kulisse
half dabei, dies zu vergessen. Für die älteren Jungs war es die Möglichkeit,
neue Teile zu turnen, unter den strengen Augen der Kampfrichter. Was macht es
da schon aus, wenn David beim neuen Flugteil flach auf der Matte landet, Oskar
am Barren den Diamidow abbricht, oder Oliver
beim Doppelsalto am Boden auf dem Hinterteil sich wiederfindet….. beim
Sprung geht man ein höheres Risiko ein, auch wenn dabei ein Sturz die Folge
ist. Und einige müssen ja in diesem Jahr in der nächsten Altersklasse
einsteigen, mit höheren Anforderungen. Auch Vereinsmeisterschaften sind zwar
Meisterschaften, aber eben keine Qualifikationswettkämpfe. Alle Geräte werden
ordnungsgemäß geturnt, und auch eine Wertungsliste gab es sowie eine
Siegerehrung. Und zu einer Siegerehrung gehört natürlich eine Urkunde, ein
Dokument mit dem Vereinslogo, extra gedruckt.
Und um in der „Familie“ noch besser zusammenzuwachsen, und gleichzeitig
sozusagen als Saisonauftakt, gab es im Anschluss ein gemütliches Beisammensein bei
kleinem Imbiss. Und jetzt kann man optimistisch auf die Pfalzmeisterschaften
schauen, die am Wochende am 19.4. in Grünstadt anstehen.Und dort muss man sich
schon qualifizieren für die nächste Stufe, die Rheinland-Pfalz-Meisterschaften.
Jugend trainiert für Olympia:
Landesentscheid der Jungen Wettkampf II-III-IV
am 4.März 2026 in Bad Bergzabern.
Es gibt nur einen Schulsportwettbewerb : Jugend trainiert für Olympia. Als er im vorigen Jahrhundert ins Leben gerufen wurde, hoffte man, den Schulsport zu intensivieren. Vielleicht ist dies in manchen Sparten gelungen, im Gerätturnen wohl weniger. Woran dies liegt? Vielleicht daran, dass man lange üben muss, bis man die Anforderungen beherrscht. Häufig beteiligen sich nur die Schulen, die auch in Kooperation mit einem Verein stehen. Das Alfred-Grosser-Gymnasium Bad Bergzabern ist die einzige Schule, die seit den 90er Jahren im Jungenbereich immer mit wenigstens einer Mannschaft vertreten war. häufig Landessieger, oftmals Sieger im Rhein-Main-Donau-Cup(Rhld-Pf, Bad.-Wttbg und Bayern). Auch in diesem Jahr Ausrichter für den Landesentscheid. Organisator Stefan Reiser: „hier ist alles Topp, Geräte u.a.“. Hermann Jäger organisiert örtlich, macht Kampfrichter, stellt Mannschaften zusammen, betreut, trainiert. Ein großes Dankeschön. Im Wettkampf III wählte er er eine starke Mannschaft: Oliver Gerhardt, Anton Beck, Phil Walter und Milo Bähr. Mit ihnen wollte er den Landessieg erobern, hatte sich doch auch das Leiniger-Gymnasium als Hauptgegner angesagt. Und so kam es auch: Boden, 1.Gerät… Am Ende Gleichstand mit 45,30 Punkten, Sprung, Barren und Reck aber erbrachten jeweils ein bis zwei Punkte Vorsprung. Alle vier Jungs erturnten zwischen 59 und 61 Punkten, im Schnitt über 15 von 16 möglichen Punkten. Die Erfahrung zeigt, dass man beim RMDC gegen die anderen Landesvertreter sicher 15,5 Pte im Schnitt haben muss, um erfolgreich zu sein, mit 15,3 Punkten im Schnitt kam man an die marge fast heran, und mit 187,65 gegen 177,85 Punkte hatte man den Titel gewonnen. Die Goldmedaille umgehängt, Urkunde für die Schule, und das Training noch etwas forcieren, denn im Mai trifft man in Mainz die „Kollegen“ aus B-Wttbg und Bayern, und als Gastgeber möchte man dann natürlich wieder die Nase vorne haben.
Hermann Jäger …) hatte im Wettkampf der Älteren-WKII- seine jüngeren Schüler ins Rennen geschickt. Hauptgegner war das Max-Slevogt-Gymnasium Landau, stark eingeschätzt. Und auch am ersten Gerät, dem Sprung, hatte Landau mit 2 Punkten die Nase vorne. Da half auch nicht, dass Dominik Ganz mit 16,10 Punkten von 17 möglichen die Höchstwertung einbrachte. Seine Teamkameraden Pilipp Leonhardt, Christopher Gerhardt und Bruno Beck konzentrierten sich aber an den weiteren Geräten, knapp 4 Punkte am Barren, knapp 3 Punkte am Reck, und zum Abschluss am Boden 4 Punkte Vorsprung jeweils. Als Landessieger ist damit ebenfalls der Weg frei für die Teilnahme am Rhein-Main-Donau-Cup. Bedauerlich muss man allerdings feststellen, dass zu diesem Landesentscheid nur Mannschaften aus der Pfalz angetreten waren, aus dem Bereich Koblenz und Trier waren keine Meldungen im Turnen gekommen. Vielleicht liegt es daran, dass seit 1998 in dieser Altersklasse beim Jungenturnen kein Bundesentscheid in Berlin mehr stattfindet, aus Teilnahme- und Finanzgründen. Der Wettkampf IV der ganz Jüngeren (Orientierungsstufen und Grundschulen) verzeichnet hohe Teilnehmerzahlen. Aber man muss auch zugeben, dass es ein langer Trainingsweg ist, bis man, egal in welchem Wettbewerb, die Nase vorne dabei hat. Und 2-3mal Training pro Woche zusätzlich ist sicher notwendig. Warten wir jetzt auf den RMDC in Mainz, vielleicht gelingt es dem Alfred-Grosser-Gymnasium erstmals, in beiden Wettkampfklassen den Sieger zu stellen.

vl. Phil Walter, Milo Bähr, Elizaveta Vostretsov, Zlata Vostretsov, Anouk Burkhardt, Dario Weis, Mara Sonnendecker, Konrad Beck, Vanessa Eickert, Oliver Gerhardt.
Walter-Schellenberger-Cup-2025
Einige Vereine hatten aus Krankheitsgründen reduziert, der TV Bergzabern nahm auch nur mit 5 Paaren teil. An diesem Tag waren David Jäger und Oskar Dietz, sicher zwei favorisierte Turner, beim Aufstiegsfinale zur Bundesliga ebenso wie Hermann Jäger als Trainer. Und alle fünf Paare aus der Kurstadt starteten im Wettkampf 3, jahrgangsoffen und vereinsgebunden. Vanessa Eickert und Konrad Beck, nach Pause wieder an den Geräten, ließen sich die Chance nicht entgehen, knackten die 100 Punkte (genau 101,10) und heimsten den ersten Platz ein. Vanessa hatte mit 53,80 Punkten auch die höchste Punktzahl in diesem Wettkampf (vor Elizaveta Vostretsov aus BZA mit 52,80 Punkten). Auch der zweite Rang ging nach Bad Bergzabern: Zlata Vostretsov und Oliver Gerhardt. Knapp am dritten Rang vorbei schrammten Elizaveta Vostretsov und Phil Walter um 0,25 Punkte. Den siebten Platz belegten Anouk Brigitte Burkhart und Dario Weis, und auch das fünfte Paar Mara Sonnendecker und Milo Bähr blieben noch unter den Top Ten. Für das „abgespeckte“ Team vom TV BZA ein toller Erfolg zum Jahresende.

Zum Jahresabschluss: die Rheinland-Pfalz-Meisterschaften in Bad Bergzabern.
Der Ministerpräsident übernimmt die Siegerehrung.
Sonntag, 2.11.-9:30: Alles wie bestellt,Wetter okay, Halle mit allen Geräten gut vorbereitet von Hermann Jäger und seinem Team, David Jäger, Landesfachwart für Gerätturnen, kann bei dem letzten Wettkampf, den er organisiert, das Einturnen für die Rheinland-Pfalz-Meisterschaften im Gerätturnen der Jungen freigeben. Und aufgeregt sind die Jungs, besonders die 11-Jährigen aus der Kurstadt, nicht nur RLP-Finale, auch Gastgeber. Christopher „Habe kaum geschlafen heute nacht“ und das, obwohl es schon die dritte Teilnahme an RLP ist. 3x pro Woche trainieren sie, jeweils 3 Stunden, besonders an den Lieblingsgeräten Barren und Reck, auch an den Ringen, nur nicht am Seitpferd. Ihr Vorbild ist Oskar Dietz, Vereinskamerad, der in der 2 Bundesliga für Grünstadt turnt. Christopher hält es mehr mit seinem älteren Bruder Oliver Gerhardt, (14 Jahre), der jetzt auch schon in der Nachwuchsbundesliga für Grünstadt geturnt hat. Und dann, pünktlich um 10:30 geht es an die Geräte. Und die Konkurrenz patzt nicht. Die Tagesform muss entscheiden, denn nur der jeweils Beste aus den drei Landesverbänden hat sich qualifiziert. Und selten waren die Punkteabstände in den Vorwettkämpfen so eng beieinander gelegen. Die Bergzaberner (Moritz Gauly, Christopher Gerhardt, Emil grimm, Elias Naß, Lev Vostretsov) wissen, dass die Siegerehrung vom Ministerpräsidenten Schweitzer vorgenommen wird, ein zusätzlicher Push. Und Alexander Schweitzer kam, erkannte die renovierte Verbandsgemeindehalle kaum wieder , hat er doch hier als Jugendlicher Basketball gespielt. Es wurde ein Kopf-an- Kopf-Wettkampf zwischen Vallendar und Bad Bergzabern, am Ende siegte Vallendar mit dem Minimalunterschied von 0,2 Punkten, selbst ein kleiner Fehler bringt doch schon einen Abzug von 0,3 Punkten ein. Ja, und die Siegerehrung nahm nicht nur MP Schweitzer vor, auch Landrat Seefeldt und der Präsident des Pfälzer Turnerbundes Walter Benz, waren behilflich. Überhaupt waren alle VIPs der Einladung von H.Jäger gefolgt: Verbandsbürgermeisterin Flory, Stadtbürgermeister Augspurger, die Präsidentin des Speyergaus Fleischmann, und auch Germanys beste Jungwinzerin Anne-Christine Doll-Bähr, die natürlich einen kleinen Schluck Wein kredenzte.
Am Nachmittag im zweiten Durchgang waren die Blicke der Bergzaberner Fans auf den Wettkampf 202 gerichtet….und es waren viele Augenpaare, denn die Tribüne war gut gefüllt. In diesem Wettkampf wird jahrgangsoffen Kür geturnt. Wenn man früher am Sprung nur Überschläge sah, waren es jetzt Radwende mit Salto rückwärts, am Reck als Abgang Doppelsalto mit ganzer Schraube, am Boden wie auch an den Ringen Doppelsalto. Es turnen ja auch hier Jungs aus der 2. Und 3. Bundesliga mit. Von vornherein war klar, die Entscheidung würde zwischen Ober-Ingelheim und Bad Bergzabern (Konrad Beck, Oskar Dietz, Tim Fuchsjäger, Dominik Ganz, Oliver Gerhardt, David Jäger, Cedric Mewis, Thomas Quint) fallen. Eine Augenweide war die Barrenübung von David Jäger am Barren: Diamidov- Seitabschwung –Grätschkippe- Doppelsalto vorwärts als Abgang, Ausgangswert über 16 Punkte, leider einmal absteigen und Sturz beim Abgang, trotzdem noch über 13 Punkte. Oskar Dietz vom Gastgeber holte hier mit 14,10 die 2.höchste Wertung, die höchste hatte er schon an den Ringen mit 14,30 vorgelegt. Am Ende war es dann doch deutlicher als gedacht, der Gastgeber gewann den „Königswettkampf“ mit 225,40 Punkten gegenüber Ober-Ingelheim mit 217,65 Punkten.
Und ein weiterer Verein ragte heraus: der ASV Landau. Mit vier Mannschaften in den verschiedenen Wettkämpfen hatte er die meisten Teilnehmer. Und bei den Jüngsten in der Pflicht nahm auch er eine Meisterschaft mit nach Hause. Hier wächst eine junge, hoffnungsvolle Generation heran. Landau und Bad Bergzabern sind in der Südpfalz derzeit die führenden Vereine im Jungenturnen.
Man muss sagen, es war eine rundum gelungene Vorstellung, dier hier Hermann Jäger mit seinem Team organisiert hat. Danke an das gesamte Team. Und sicher wird es in Zukunft heißen: die Rheinland-Pfalz-Meisterschaften sind wieder in Bad Bergzabern.


























