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Turnabteilung TV Bad Bergzabern

Turnabteilung
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Turnverein Bad Bergzabern 1882 e.V.
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Überragend, Gaumeisterschaften in Bad Bergzabern
Super Veranstaltung, super Erfolg...
Bericht und Bilder siehe unten (Bilder folgen)
Gaumeisterschaften 2026 in Bad Bergzabern: Hat sich die Mühe gelohnt?
 
Es ist sicher viel Arbeit, vorher, während dem Wettkampf und auch danach. Nicht gemeint ist das Training vor dem Wettkampf, sondern die Organisation: Auf und Abbau, Bewirtung, Fragen nach Sponsoring, Beschallung der Halle vorbereiten, wer ist als Betreuer oder Kampfrichter tätig? Und danach, Berichte schreiben (Klappern gehört zum Handwerk!)… Es fällt noch vieles Ungesagtes an. Es ist verständlich, weshalb sich nicht gerade viele Vereine um eine Ausrichtung reißen. Allerdings ist auch hier Bad Bergzabern eine Ausnahme, allein im männlichen Turnbereich sind in diesem Jahr 3 Wettkampfausrichtungen festgelegt.
 
Am Samstag, 9.5. war es soweit: um 9:00 vormittags durften Anton Jordan und Jonathan Preuß zum ersten Mal an die Wettkampfgeräte: bei den Bestenkämpfen sind dies nur vier. Vater Christian Jordan betreut, Onkel Alexander sitzt am Kampfrichtertisch, also Entspannung. Außerdem hat man ja trainiert, und gut trainiert. Dies zeigt sich im Wettkampf. Jonathan steht am Ende ganz oben auf dem Treppchen, Anton auf der zweiten Stufe, und beide sind stolz auf ihre Medaille.  
 
2.Durchgang: Pflichtturnen. Weshalb turnt man Pflicht, wer turnt Kür? Kür ist die größere Herausforderung, selbst Übungen mit Pflichtelementen zusammenstellen, individuell, also steigt man eher mit den Pflichtübungen ein, obwohl es auch hier eine Auswahl mit Schwierigkeiten gibt. Und wenn zu wenig Trainer  da sind, um den Turner individuell zu betreuen, wählt man lieber die Pflicht. Der TV hat in drei Altersklassen Jungs gemeldet, insgesamt sind es 5 Altersklassen. Bei den 9-Jährigen haben Elias Naß und Lev Vostretsov ihre Ergebnisse aus den Pfalz-Meisterschaften gewechselt, dieses Mal ist Elias ganz oben und Lev auf dem zweiten Platz. Hannes Mandery und Ben Mercsantis turnen ebenfalls ihren ersten Wettkampf und sammeln Erfahrung, aber der 11.und der 14. Rang sind ein excellenter Einstieg. Moritz Gauly und Emil Grimm haben ihre Erst- und Zweitplatzierung von den Pfalz-Meisterschaften ebenso mitgenommen wie auch die 12-und 13 Jährigen Christopher Gerhardt und Philipp Leonhart. Emils Mutter Nina, Sportlehrerin, ist ebenfalls den ganzen Tag am Kampfrichtertisch. 3 mal den ersten  und zweiten Rang, es ist einfach, die Klasse der Bergzaberner zu erkennen. Die übrigen 2 Wettkampfgruppen gingen nach Landau und Schifferstadt. Einen besonderen Wettkampf turnte der kleine Oskar Zoller, einen Pflichtwettkampf gemäß dem Programm des DTB. Er ist schon Pfalzmeister, jetzt ist er auch noch Gaumeister. Mal sehen, ob es auch zum Rheinland-Pfalzmeister reicht.
 
Bei den Kürturnern hatte die Kurstadt die meisten Turner gesetzt, allerdings fehlte Oskar Dietz. Jan Sitter aus Landau nahm die Chance wahr und belegte in der Aktivenklasse den vordersten Platz. Cedric Mewis, Oliver Gerhardt und Anton Beck belegten in ihrer Altersklasse jeweils den ersten Platz. Sie sind längst in der Turngemeinde keine Unbekannten mehr, Oliver dürfte in Rheinland-Pfalz kaum einen ebenbürtigen Konkurrenten finden. Kai Müller und Milo Bähr müssen hier noch etwas zulegen, dass sie den Anschluss nach vorne nicht verlieren. Der 5.und 5. Rang lässt aber viel nach vorne offen. Wer fehlt noch bei den Turnern? Bruno Beck, Thomas Quint und David Jäger nahmen die Chance wahr , in einem „neuen“ Wettkampf nur Einzelgeräte zu turnen, ûnd belegten dort vordere bzw. mittlere Plätze.  
 
Der einzige Bereich, in dem die Kurstädter keine Teilnehmer bisher stellen, sind die Senioren. David Jäger und Dario Weis werden bei den Deutschen Meisterschaften wahrscheinlich mitmischen, David hatte ja im vergangenen Jahr sofort den zweiten Platz belegt. Ansonsten haben die Meisterschaften gezeigt, im Pfälzer Turnerbund und natürlich im Gau hat der TV Bad Bergzabern derzeit die Nase ganz vorne. Man kann feststellen, in jedem Wettkampf, in dem ein Kurstädter dabei war, war der erste Platz belegt. Natürlich muss man jetzt wieder über den Tellerrand hinausblicken, Deutschland-Cup, deutsche Seniorenmeisterschaften, Bundesliga, Nachwuchsbundesliga, alles Ziele, die herausfordern, aber auch fördern und Erfahrung bringen. Bad Bergzabern hat den Weg schon seit Jahren beschritten, vielleicht ist dies mit eine Ursache für den Erfolg. Und natürlich macht es auch Spass, wenn man auf eine solche Vielzahl an Helfern   und Übungsleitern zurückgreifen kann.

Mehr geht kaum noch…
 
Was ist das für ein Gefühl für die Konkurrenz?Wenn ein Turner vom TV Bad Bergzabern im Wettkampf mitturnt, landet dieser fast immer auf dem ersten Platz. Und mehrfach geht auch der zweite oder dritte Rang in die Kurstadt. So geschehen bei den Pfalzmeisterschaften 2026 in Grünstadt.  Die Wettkämpfe gemäß dem Programm des Deutschen Turnerbundes sind eigentlich immer die Domäne von Grünstadt und Oppau. Nicht so dieses Mal bei den Jüngsten, den 7-Jährigen. Oskar Zoller vom TV BZA ließ seine 17 Mitstreiter hinter sich, mit 49,85 Punkten zwar knapp, aber ein Meistertitel im ersten Pfalzentscheid seines Lebens. Weiter zum Nachwuchs, der im Pflichtbereich seine sechs Geräte absolvierte. 9 Jahre und jünger: Lev Vostretsov ist schon bald so erfolgreich wie seine älteren Schwestern. Mit 15,30 Punkten im Sprung hatte er nicht nur die höchste Wertung in seiner Wettkampfklasse, auch den Meistertitel nahm er mit nach Hause. Da konnte sein Vereinskamerad Elias Naß nicht ganz mithalten, aber mit dem 3.Rang hielt er Landau , Grünstadt, Oppau, Hatzenbühl u.a. im Schach. Und ist nebenbei noch für die Rheinland-Pfalz-Meisterschaften in Worms qualifiziert. Siegerehrung bei den 10 und 11 Jährigen: Schon wieder steht Bad Bergzabern ganz oben auf dem Podest: Moritz Gauly. Im Wettkampf mit den meisten Teilnehmern (30 Jungs) kam sein größter Konkurrent ebenfalls aus der Kurstadt: Emil Grimm, der mit dem zweiten Rang die Vizemeisterschaft errang. So könnte es weitergehen, dachte sein Trainer. Siegerehrung bei den 12 und 13 Jährigen: ein Stöhnen bei den zahlreichen Zuschauern: Der erste und zweite Rang geht wieder in die Kurstadt. Christopher Gerhardt ganz oben auf dem Treppchen, Philipp Leonhart mit nur 0,35 Punkten dahinter. Wer war wohl stolzer angesichts dieser Erfolge? Sein Cheftrainer Hermann Jäger oder Thomas Quint, der diese Gruppe mit Tim Fuchsjäger trainiert. Alle haben viel zu diesem phänomenalen Ergebnis beigetragen.
Kommen wir zu den Kürturnern. Meist wechseln die Jungs mit ca. 15 Jahren in den Kürbereich, da sie dann auch zusätzliche Übungsteile einbauen und die Schwierigkeitsnote selbst mitgestalten können. David Jäger, mit nunmehr 31 Jahren bei den Senioren, war in seiner Altersklasse ohne Konkurrenz, was seiner Leistung keinen Abbruch tat. Die Seniorengruppe ist im Speyerturngau sehr stark vertreten, schlüsselt sich aber im 5-Jahresintervall  auf, sodass mehrere Wettkampfklassen zustandekommen. Interessanterweise kommen die Teilnehmer aus Speyer und Hatzenbühl. Hier ist natürlich der 66-jährige Gerhard Metz bekannt, der 2024 beim World-Challenge in den USA einen 1. und einen 2. Platz belegte.  Bei den Jugendlichen sind auch die Cracks aus Bad Bergzabern dabei. 12-und 13 Jahre: Anton Beck wird zunehmend stärker und konnte hier den Meistertitel erringen. Sein Vereinskamerad Maximilian Hardardt hatte an den Ringen einen Durchhänger, 9,10 Punkte waren einfach zu wenig. Der vierte Platz geht in Ordnung, aber es reicht nicht zur Qualifikation für die RLP-Meisterschaften (nur die ersten Drei kommen weiter), es sei denn, er kann „nachrutschen“. In der nächsten Altersklasse war Oliver Gerhardt dabei, der auch in der Nachwuchsbundesliga für die TSG Grünstadt startet. Mit knapp 3 Punkten Vorsprung  ließ er Lukas Mendel aus Hatzenbühl hinter sich, ebenso wie den Dritten und Vierten aus Grünstadt. Alle vier kennen sich gut, bilden sie doch die Team-Grundlage für die Nachwuchsbundesliga Süd bei Grünstadt.Phil Walter, Milo Bähr und Kai Müller belegten in diesem Wettkampf die Plätze 8,10 und 11. Wie eng die Konkurrenz beieinander lag in diesem Wettkampf kann man erkennen, dass der 8. und der 11. Rang nur 1,3 Punkte trennten. 57,80 Punkte reichten Cedric Mewis, um bei den 16-und17 Jährigen den vierten Platz zu belegen. 6,7 Punkte am Reck, zu wenig, denn nur 0,1 Punkte mehr hätten zum dritten Rang und zur begehrten Qualifikation gereicht. Fehlt noch der Senkrechtstarter Oskar Dietz, ebenfalls in der Bundesliga dabei. Wenn er an die Geräte geht, besteht sein Ehrgaiz natürlich darin, ganz vorne zu sein. So war es auch bei den Pfalzmeisterschaften. Wenn man einmal die Wettkampfklassen mit nur einem Teilnehmer außen vor lässt, gibt es ein eindeutiges Bild: TV Bad Bergzabern 7x ganz vorne, Grünstadt 3x, Oppau und Landau je 1x. Im nachhinein war es sicher von Vorteil, dass Hermann Jäger Vereinsmeisterschaften vor kurzem durchgeführt hatte. Im Pfälzer Turnerbund im männlichen Bereich ist der TV Bad Bergzabern ganz vorne, ein Erfolg für Hermann Jäger und sein gesamtes Trainerteam. 12 Turner haben sich für die Rheinland-Pfalz-Meisterschaften in Worms qualifiziert, da könnte man schon einen kleinen Bus mieten. Nicht vergessen, zum Team gehören natürlich auch die Kampfrichter (Nina Grimm, Marianne Fuchsjäger, Alexander Jordan) und die Eltern, die ihre Kinder 3x/Woche in die Halle bringen, helfen bei Auf-und Abbau und bei der Bewirtung tätig sind wie bei den kommenden Gaumeisterschaften in Bad Bergzabern Anfang Mai.

Vereinsmeisterschaften TV Bad Bergzabern im Gerätturnen männlich.
Es war nicht nur eine excellente Idee, diese Vereinsmeisterschaften wurden zu einem tollen Erfolg. Nicht nur für die ca 20 Turner und Trainer, Übungsleiter und Helfer, die sichtlich Spass bei diesem Wettkampf hatten, auch für die Zuschauer, die den oberen Rang der Tribüne komplett füllten. Nina Grimm, Hermann Jäger, David Jäger  sowie ein externer Kampfrichter  warteten am Wertungstisch, und pünktlich um 16:00 konnte der Wettkampf beginnen. Für die Jüngsten war es das erste Mal, entsprechend groß war die Aufregung und das Lampenfieber. Die heimische Kulisse half dabei, dies zu vergessen. Für die älteren Jungs war es die Möglichkeit, neue Teile zu turnen, unter den strengen Augen der Kampfrichter. Was macht es da schon aus, wenn David beim neuen Flugteil flach auf der Matte landet, Oskar am Barren den Diamidow abbricht, oder Oliver beim Doppelsalto am Boden auf dem Hinterteil sich wiederfindet….. beim Sprung geht man ein höheres Risiko ein, auch wenn dabei ein Sturz die Folge ist. Und einige müssen ja in diesem Jahr in der nächsten Altersklasse einsteigen, mit höheren Anforderungen. Auch Vereinsmeisterschaften sind zwar Meisterschaften, aber eben keine Qualifikationswettkämpfe. Alle Geräte werden ordnungsgemäß geturnt, und auch eine Wertungsliste gab es sowie eine Siegerehrung. Und zu einer Siegerehrung gehört natürlich eine Urkunde, ein Dokument mit dem Vereinslogo, extra gedruckt. Und um in der „Familie“ noch besser zusammenzuwachsen, und gleichzeitig sozusagen als Saisonauftakt, gab es im Anschluss ein gemütliches Beisammensein bei kleinem Imbiss. Und jetzt kann man optimistisch auf die Pfalzmeisterschaften schauen, die am Wochende am 19.4. in Grünstadt anstehen.Und dort muss man sich schon qualifizieren für die nächste Stufe, die Rheinland-Pfalz-Meisterschaften.
                 

Jugend trainiert für Olympia:
Landesentscheid der Jungen Wettkampf II-III-IV
am 4.März 2026 in Bad Bergzabern.

Es gibt nur einen Schulsportwettbewerb : Jugend trainiert für Olympia. Als er im vorigen Jahrhundert ins Leben gerufen wurde, hoffte man, den Schulsport zu intensivieren. Vielleicht ist dies in manchen Sparten gelungen, im Gerätturnen wohl weniger. Woran dies liegt? Vielleicht daran, dass man lange üben muss, bis man die Anforderungen beherrscht. Häufig beteiligen sich nur die Schulen, die auch in Kooperation mit einem Verein stehen. Das Alfred-Grosser-Gymnasium Bad Bergzabern ist die einzige Schule, die seit den 90er Jahren im Jungenbereich immer mit wenigstens einer Mannschaft vertreten war. häufig Landessieger, oftmals  Sieger im Rhein-Main-Donau-Cup(Rhld-Pf, Bad.-Wttbg und Bayern). Auch in diesem Jahr Ausrichter für den Landesentscheid. Organisator Stefan Reiser: „hier ist alles Topp, Geräte u.a.“. Hermann Jäger organisiert örtlich, macht Kampfrichter, stellt Mannschaften zusammen, betreut, trainiert. Ein großes Dankeschön. Im Wettkampf III wählte er er eine starke Mannschaft: Oliver Gerhardt, Anton Beck, Phil Walter und Milo Bähr. Mit ihnen wollte er den Landessieg erobern, hatte sich doch auch das Leiniger-Gymnasium als Hauptgegner angesagt. Und so kam es auch: Boden, 1.Gerät… Am Ende Gleichstand mit 45,30 Punkten, Sprung, Barren und Reck aber erbrachten jeweils ein bis zwei Punkte Vorsprung. Alle vier Jungs erturnten zwischen 59 und 61 Punkten, im Schnitt über 15 von 16 möglichen Punkten. Die Erfahrung zeigt, dass man beim RMDC gegen die anderen Landesvertreter sicher 15,5 Pte im Schnitt haben muss, um erfolgreich zu sein, mit 15,3 Punkten im Schnitt kam man an die marge fast heran, und  mit 187,65 gegen 177,85 Punkte hatte man den Titel gewonnen. Die Goldmedaille umgehängt, Urkunde für die Schule, und das Training noch etwas forcieren, denn im Mai trifft man in Mainz die „Kollegen“ aus B-Wttbg und Bayern, und als Gastgeber möchte man dann natürlich wieder die Nase vorne haben.
 
Hermann Jäger …) hatte im Wettkampf der Älteren-WKII- seine jüngeren Schüler ins Rennen geschickt. Hauptgegner war das Max-Slevogt-Gymnasium Landau, stark eingeschätzt. Und auch am ersten Gerät, dem Sprung, hatte Landau mit 2 Punkten die Nase vorne. Da half auch nicht, dass Dominik Ganz mit 16,10 Punkten von 17 möglichen die Höchstwertung einbrachte. Seine Teamkameraden Pilipp Leonhardt, Christopher Gerhardt und Bruno Beck konzentrierten sich aber an den weiteren Geräten, knapp 4 Punkte am Barren, knapp 3 Punkte am Reck, und zum Abschluss am Boden 4 Punkte Vorsprung jeweils. Als Landessieger ist damit ebenfalls der Weg frei für die Teilnahme am Rhein-Main-Donau-Cup. Bedauerlich muss man allerdings feststellen, dass zu diesem Landesentscheid nur Mannschaften aus der Pfalz angetreten waren, aus dem Bereich Koblenz und Trier waren keine Meldungen im Turnen gekommen. Vielleicht liegt es daran, dass seit 1998 in dieser Altersklasse beim Jungenturnen kein Bundesentscheid in Berlin mehr stattfindet, aus Teilnahme- und Finanzgründen. Der Wettkampf IV der ganz Jüngeren (Orientierungsstufen und Grundschulen) verzeichnet hohe Teilnehmerzahlen. Aber man muss auch zugeben, dass es ein langer Trainingsweg ist, bis man, egal in welchem Wettbewerb, die Nase vorne dabei hat. Und 2-3mal Training pro Woche zusätzlich ist sicher notwendig. Warten wir jetzt auf den RMDC in Mainz, vielleicht gelingt es dem Alfred-Grosser-Gymnasium erstmals, in beiden Wettkampfklassen den Sieger zu stellen.





vl. Phil Walter, Milo Bähr, Elizaveta Vostretsov, Zlata Vostretsov, Anouk Burkhardt, Dario Weis, Mara Sonnendecker, Konrad Beck, Vanessa Eickert, Oliver Gerhardt.

Walter-Schellenberger-Cup-2025
Einige Vereine hatten aus Krankheitsgründen reduziert, der TV Bergzabern nahm auch nur mit 5 Paaren teil. An diesem Tag waren David Jäger und Oskar Dietz, sicher zwei favorisierte Turner, beim Aufstiegsfinale zur Bundesliga ebenso wie Hermann Jäger als Trainer. Und alle fünf Paare aus der Kurstadt starteten im Wettkampf 3, jahrgangsoffen und vereinsgebunden. Vanessa Eickert und Konrad Beck, nach Pause wieder an den Geräten, ließen sich die Chance nicht entgehen, knackten die 100 Punkte (genau 101,10) und heimsten den ersten Platz ein. Vanessa hatte mit 53,80 Punkten auch die höchste Punktzahl in diesem Wettkampf (vor Elizaveta Vostretsov aus BZA mit 52,80 Punkten). Auch der zweite Rang ging nach Bad Bergzabern: Zlata Vostretsov und Oliver Gerhardt. Knapp am dritten Rang vorbei schrammten Elizaveta Vostretsov und Phil Walter um 0,25 Punkte. Den siebten Platz belegten Anouk Brigitte Burkhart und Dario Weis, und auch das fünfte Paar Mara Sonnendecker und Milo Bähr blieben noch unter den Top Ten. Für das „abgespeckte“ Team vom TV BZA ein toller Erfolg zum Jahresende.




Zum Jahresabschluss: die Rheinland-Pfalz-Meisterschaften in Bad Bergzabern.
Der Ministerpräsident übernimmt die Siegerehrung.
Sonntag, 2.11.-9:30: Alles wie bestellt,Wetter okay, Halle mit allen Geräten gut vorbereitet von Hermann Jäger und seinem Team, David Jäger, Landesfachwart für Gerätturnen, kann bei dem letzten Wettkampf, den er organisiert, das Einturnen für die Rheinland-Pfalz-Meisterschaften im Gerätturnen der Jungen freigeben. Und aufgeregt sind die Jungs, besonders die 11-Jährigen aus der Kurstadt, nicht nur RLP-Finale, auch Gastgeber. Christopher „Habe kaum geschlafen heute nacht“ und das, obwohl es schon die dritte Teilnahme an RLP ist. 3x pro Woche trainieren sie, jeweils 3 Stunden, besonders an den Lieblingsgeräten Barren und Reck, auch an den Ringen, nur nicht am Seitpferd. Ihr Vorbild ist Oskar Dietz, Vereinskamerad, der in der 2 Bundesliga für Grünstadt turnt. Christopher hält es mehr mit seinem älteren Bruder Oliver Gerhardt, (14 Jahre), der jetzt auch schon in der Nachwuchsbundesliga für Grünstadt geturnt hat. Und dann, pünktlich um 10:30 geht es an die Geräte. Und die Konkurrenz patzt nicht. Die Tagesform muss entscheiden, denn nur der jeweils Beste aus den drei Landesverbänden hat sich qualifiziert.  Und selten waren die Punkteabstände in den Vorwettkämpfen so eng beieinander gelegen. Die Bergzaberner (Moritz Gauly, Christopher Gerhardt, Emil grimm, Elias Naß, Lev Vostretsov) wissen, dass die Siegerehrung vom Ministerpräsidenten Schweitzer vorgenommen wird, ein zusätzlicher Push. Und Alexander Schweitzer kam, erkannte die renovierte Verbandsgemeindehalle kaum wieder , hat er doch hier als Jugendlicher Basketball gespielt. Es wurde ein Kopf-an- Kopf-Wettkampf zwischen Vallendar und Bad Bergzabern, am Ende siegte Vallendar mit dem Minimalunterschied von 0,2 Punkten, selbst ein kleiner Fehler bringt doch schon einen Abzug von 0,3 Punkten ein. Ja, und die Siegerehrung nahm nicht nur MP Schweitzer vor, auch Landrat Seefeldt und der Präsident des Pfälzer Turnerbundes Walter Benz, waren behilflich. Überhaupt waren alle VIPs der Einladung von H.Jäger gefolgt: Verbandsbürgermeisterin Flory, Stadtbürgermeister Augspurger, die Präsidentin des Speyergaus Fleischmann, und auch Germanys beste Jungwinzerin Anne-Christine Doll-Bähr, die natürlich einen kleinen Schluck Wein kredenzte.
 
Am Nachmittag im zweiten Durchgang waren die Blicke der Bergzaberner Fans auf den Wettkampf 202 gerichtet….und es waren viele Augenpaare, denn die Tribüne war gut gefüllt. In diesem Wettkampf wird jahrgangsoffen Kür geturnt. Wenn man früher am Sprung nur Überschläge sah, waren es jetzt Radwende mit Salto rückwärts, am Reck als Abgang Doppelsalto mit ganzer Schraube, am Boden wie auch an den Ringen Doppelsalto. Es turnen ja auch hier Jungs aus der 2. Und 3. Bundesliga mit. Von vornherein war klar, die Entscheidung würde zwischen Ober-Ingelheim und Bad Bergzabern (Konrad Beck, Oskar Dietz, Tim Fuchsjäger, Dominik Ganz, Oliver Gerhardt, David Jäger, Cedric Mewis, Thomas Quint) fallen. Eine Augenweide war die Barrenübung von David Jäger am Barren: Diamidov- Seitabschwung –Grätschkippe- Doppelsalto vorwärts als Abgang, Ausgangswert über 16 Punkte, leider einmal absteigen und Sturz beim Abgang, trotzdem noch über 13 Punkte. Oskar Dietz vom Gastgeber holte hier mit 14,10 die 2.höchste Wertung, die höchste hatte er schon an den Ringen mit 14,30 vorgelegt. Am Ende war es dann doch deutlicher als gedacht, der Gastgeber gewann den „Königswettkampf“ mit 225,40 Punkten gegenüber Ober-Ingelheim mit 217,65 Punkten.
 
Und ein weiterer Verein ragte heraus: der ASV Landau. Mit vier Mannschaften in den verschiedenen Wettkämpfen hatte er die meisten Teilnehmer. Und bei den Jüngsten in der Pflicht nahm auch er eine Meisterschaft mit nach Hause. Hier wächst eine junge, hoffnungsvolle Generation heran. Landau und Bad Bergzabern sind in der Südpfalz derzeit die führenden Vereine im Jungenturnen.
 
Man muss sagen, es war eine rundum gelungene Vorstellung, dier hier Hermann Jäger mit seinem Team organisiert hat. Danke an das  gesamte Team. Und sicher wird es in Zukunft heißen: die Rheinland-Pfalz-Meisterschaften sind wieder in Bad Bergzabern.

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